Die Obamas verbieten Facebook

Barack und Michelle Obama sind nicht nur höchste Repräsentanten ihres Landes, sonder auch ganz normale Eltern. Als solche haben sie Im Hause Obama eine Entscheidung getroffen: Ihre beiden Töchter dürfen zunächst nicht bei Facebook aktiv werden. Eine gut nachvollziehbare Entscheidung, denn mit Facebook ist das ja so eine Sache. Nach wie vor dürfte vielen Leuten nicht recht klar sein, was es für sie möglicherweise bedeutet, ihre Daten an Facebook zu geben.

Was Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu solcher Kritik sagt, ist hinlänglich bekannt. Zuckerberg bezeichnet Privatsphäre ganz offen als »nicht mehr zeitgemäß« und würde am liebsten den Nutzern jede Möglichkeit nehmen, ihre Daten privat zu halten. Da verwundert es nicht, dass Facebook die Privatspäre der Nutzer nur in dem Umfang respektiert, der aus gesetzlichen Gründen unvermeidlich ist, und auch diese Grenzen werden bekanntlich ständig neu ausgelotet.

Zuckerberg bezeichnete einst die Nutzer seines Dienstes als »Vollidioten«. Ich finde es immer gut, wenn jemand offen seine Meinung sagt. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, welche Dienste er nutzt und welche Daten er über sich preisgibt. Was Facebook anbelangt, lehne ich als Kunde jedoch dankend ab.

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