»Lebensqualität der Betroffenen steigern«

Niedersachsen
Niedersachsen geht entschlossen gegen den Analphabetismus vor. Für dieses Jahr hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein neues Programm zur Förderung zusätzlicher Bildungsangebote ausgeschrieben, das dazu beitragen soll, die Zahl der Analphabeten in Niedersachsen zu verringern. „Die Angebote sollen auf den Lebensalltag von Analphabeten zugeschnitten sein. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen dauerhaft zu steigern“, sagt Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

In Niedersachsen können rund 750 000 Erwachsene nicht lesen und schreiben, bundesweit wird deren Zahl auf 7,5 Millionen geschätzt. Defizite beim Lesen und Schreiben bleiben oft verborgen. Sie können aber der Grund für eine langanhaltende Arbeitslosigkeit sein.

Das Land fördert mit dem neuen Programm bedarfsgerechte Vorhaben, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundbildungskompetenzen wie Schreiben, Lesen, und Rechenfähigkeiten für den Alltag sowie die Nutzung von Medien, Internet und Smartphones vermitteln. Darüber hinaus werden Methoden und Instrumente unterstützt, die Bildungsangebote in den Einrichtungen der Erwachsenenbildung qualitativ verbessern.

Das Landesprogramm wird von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung begleitet. Interessenten können bis zum 1. Juni 2015 Anträge stellen.

Die Programmbeschreibung und die Anforderungen an die Projektskizzen sind hier abrufbar sowie auf der Internetseite der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung unter www.aewb-nds.de.

 
Quelle: Pressemitteilung MWK
 

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