Jobmesse 2012 in Oldenburg

Reges Interesse herrscht derzeit auf der 6. Jobmesse in Oldenburg in der Weser-Ems-Halle. Viele namhafte Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen informieren über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten. Auch die Bundeswehr ist mit einem aufwändigem Messestand vertreten und informiert über Ausbildungs- und Karrierechancen.

Vor Ort können nicht nur Bewerbungsfotos vom Profi gemacht werden, es besteht zudem die Möglichkeit zur kostenlosen Überprüfung der eigenen Bewerbungsunterlagen. Als Rahmenprogramm werden regelmäßig Vorträge angeboten.

Kurzentschlossene können auch noch morgen, den 22.04.2012, von 10.00 bis 17.00 Uhr die Messe besuchen; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Jobmesse finden sich hier.

Vom postmortalen ökologischen Fußabdruck

Als bekennender Anhänger des Selberdenkens freue ich mich immer über intelligente Querdenkereien und Polemiken, die den aktuellen Zeitgeist hinterfragen. Dabei ist es oft gar nicht so wichtig, ob man der jeweiligen Meinung ganz, teilweise oder gar nicht zustimmt – die eigene Meinungsbildung profitiert davon in jedem Fall. In diesem Sinne deshalb als Lesetipp der sehr schöne Beitrag Gegen das Leben von Dirk Maxeiner.

Die Obamas verbieten Facebook

Barack und Michelle Obama sind nicht nur höchste Repräsentanten ihres Landes, sonder auch ganz normale Eltern. Als solche haben sie Im Hause Obama eine Entscheidung getroffen: Ihre beiden Töchter dürfen zunächst nicht bei Facebook aktiv werden. Eine gut nachvollziehbare Entscheidung, denn mit Facebook ist das ja so eine Sache. Nach wie vor dürfte vielen Leuten nicht recht klar sein, was es für sie möglicherweise bedeutet, ihre Daten an Facebook zu geben.

Was Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu solcher Kritik sagt, ist hinlänglich bekannt. Zuckerberg bezeichnet Privatsphäre ganz offen als »nicht mehr zeitgemäß« und würde am liebsten den Nutzern jede Möglichkeit nehmen, ihre Daten privat zu halten. Da verwundert es nicht, dass Facebook die Privatspäre der Nutzer nur in dem Umfang respektiert, der aus gesetzlichen Gründen unvermeidlich ist, und auch diese Grenzen werden bekanntlich ständig neu ausgelotet.

Zuckerberg bezeichnete einst die Nutzer seines Dienstes als »Vollidioten«. Ich finde es immer gut, wenn jemand offen seine Meinung sagt. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, welche Dienste er nutzt und welche Daten er über sich preisgibt. Was Facebook anbelangt, lehne ich als Kunde jedoch dankend ab.

Endlich weg hier!

Illustration Kepler 22b / NASA

Dieser Tage geraten nicht nur Science-Fiction-Fans ins Träumen. Grund ist eine Entdeckung mit dem unromantisch-pragmatischen Namen Kepler 22b – ein Exoplanet. Zwar ist die Entdeckung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems längst keine Sensation mehr (mehr als tausend wurden bereits gefunden), jedoch befindet sich Keppler 22b in der sogenannten habitablen Zone. Er umkreist seine Sonne in einer Entfernung, in der Temperaturen herrschen, die das Vorhandensein von flüssigem Wasser – und somit theoretisch Leben – ermöglicht. Liest man so manche Medienberichte darüber, könnte man glauben, eine zweite Erde wurde soeben entdeckt. Allerdings müsste dafür noch eine frustrierend lange Liste von weiteren Bedingungen erfüllt sein. Und doch: Es ist aufregend und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis Leben auf anderen Planeten gefunden wird.

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239 Millionen Euro in Müllverbrennungsanlage


In schöner Regelmäßigkeit werden die Menschen in Deutschland von Lebenmittelskandalen und Seuchenwarnungen heimgesucht, sei es nun Frostschutzmittel im Wein, BSE, Nikotin-Eier, Todes-Pommes oder EHEC-Gemüse. All diese Vorfälle haben vieles gemein. Sie regieren für Wochen sämtliche Medien, erzeugen eine völlig überzogene Massenhysterie und verursachen am Ende immensen wirtschaftlichen Schaden .

Dabei trifft es jedoch meist nicht den spanischen Gurken-Exporteur, sondern – man ahnt es schon – den Steuerzahler. Das jüngste Beispiel resultiert aus der Schweinegrippen-Panik, in deren Verlauf von den Bundesländern sagenhafte 34 Millionen Impfdosen angeschafft, jedoch nur zu 15 % verbraucht wurden. Die verbleibenden 29 Millionen werden nun vernichtet. Der Schaden für den Steuerzahler liegt bei 239 Millionen Euro. Dagegen nimmt sich die Rechnung des Magdeburger Entsorgers über 14 000 Euro für die Verbrennung regelrecht bescheiden aus.

Zurück bleibt wie so oft ein bitterer Nachgeschmack. Was hätte man mit so viel Geld nicht alles machen können? In die Bildung investieren, das wollen ja alle immer! Eine Klassenfahrt für jede Schulklasse in Deutschland, oder ein nagelneuer EDV-Raum für jede einzelne Schule. Hm, oder doch neue Dienstwagen für die Minister? Ein Rettungsschirm für die FDP vielleicht? Oder etwas ganz Verrücktes: Schulden zurück zahlen. Naja, nun ist das Geld jedenfalls bei der Pharmaindustrie gelandet.

Immer mehr Unterricht fällt aus

Leere Klassenräume - Alltag an deutschen Schulen

Jede Woche fallen an deutschen Schulen eine Million Unterrichtsstunden aus. Das berichtete Welt Online vor kurzem unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Philologenverbandes. Eine Million – das klingt erst einmal nach viel, selbst in Zeiten, in denen noch ganz andere Zahlen die Schlagzeilen beherrschen.

Ganz grob über den Daumen gerechnet ergibt das bei zwölf Millionen Schülern und einer Klassenstärke von 24 Schülern zwei Stunden pro Woche für jedes Kind. Das ist deutlich zu viel, keine Frage, zumal es sich hier nur um die Stunden handelt, die komplett ausfallen. Eine entsprechende Zahl von Vertretungsstunden, die ja auch nicht alle im Sinne des Lehrplans abgehalten werden können, kommt also noch hinzu.

Das Angenehme an diesem Problem: Die Lösung ist ganz einfach! Ausgehend von 45000 Schulen in Deutschland, handelt es sich um ca. 22 Stunden pro Woche. Es reicht somit – rein rechnerisch – eine zusätzliche Lehrkraft pro Schule aus und das Problem löst sich mehr oder weniger in Luft auf.

Ausgehend von derzeit 765000 Lehrern ergäbe sich eine Steigerung von 5,9 % bei den Personalkosten. Auch mit der Hälfte wäre ja schon viel gewonnen, ebenso wie mit der kostengünstigeren Variante, die Kinder in ausgefallen Stunden mit Hilfslehrkräften sinnvoll zu beschäftigen.

Willkommen auf grundbildung.org!

Ja, Sie sind richtig! Dies ist sie nun endlich, meine eigene kleine Insel in den schier endlosen Weiten des Internets. Hier möchte ich ein bisschen über meine Arbeit plaudern, Interessantes und Unterhaltsames mit Ihnen teilen und einige meiner selbst entwickelten Lehrmaterialien zum Download anbieten. Dazu heiße ich Sie herzlich willkommen und lade gleichzeitig zur Mitarbeit ein. Wenn auch Sie hier in irgendeiner Form etwas beitragen wollen, kontaktieren Sie mich gern.