Schneller lesen mit »spritz«

spritz
 
Computer sind mittlerweile so klein geworden, dass sie nicht nur in Telefonen, sondern auch in Armbanduhren und Brillen Platz finden.
Die kleinen Displays führen zu Problemen bei Ein- und Ausgabe von Informationen. Wer will schon auf der Armbanduhr einen Text lesen?

Das neue Unternehmen »spritz« stellt ein neues Konzept vor, bei dem immer nur ein Wort dargestellt wird; maximal werden 13 Buchstaben angezeigt. Die Wörter erscheinen immer an der gleichen Stelle und sind visuell fixiert. Das führt dazu, dass die Augen nicht mehr die wandern müssen und somit schneller lesen können.

Geübte Leser schaffen etwa 200 Wörter pro Minute (wpm). Mit spritz sollen bis zu 1000 wpm möglich sein. Es gibt eine Testmöglichkeit auf der Website. Dort können Sprache und wpm (mximal 500) eingestellt werden. Ich habe es getestet und es funktioniert erstaunlich gut. Für kleinste Displays könnte das eine interessante Form zum Lesen von E-Mails o.ä. sein.

Probieren Sie es doch selbst!

gefunden auf golem.de
 

»Fairphone« jetzt lieferbar

Viele verfolgen seit einiger Zeit interessiert das Fairphone-Projekt. Ziel ist es, ein zeitgemäßes Smartphone anzubieten, das zu fairen Bedingungen produziert wird. Jetzt sind die ersten Geräte ausgeliefert und das Gerät scheint zu halten, was es verspricht. Alle, bei denen eine Neuanschaffung ansteht, können ja einmal einen Blick drauf werfen.

Links:

 

Kamerabausatz für Jung und Alt

Für technikbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist die »Bigshot« ein Traum: Eine Digitalkamera mit verschiedenen Objektiven als Bausatz, mit der sich die Welt der Fotografie entdecken lässt. Gleichzeitig ist der Bausatz auch Lehrwerk, in dem die Funktionsweisen der Komponenten, wie Sensor, LED, Display, Akku usw. anschaulich erklärt werden.

Die Kamera macht Bilder mit 3 Megapixeln, was für die Verwendung am PC mehr als ausreichend ist und sogar für Ausdrücke in normaler Fotogröße reicht. Weiterhin gibt es ein 3,5cm-Display und verschiedene Objektive. Besonderes Gimmick ist eine Handkurbel an der Seite, mit der sich auch bei leerer Batterie schnell Strom für eine Aufnahme erzeugen lässt. Eine wirklich tolle Sache, die ich selbst gern ausprobieren würde 🙂 Erhältlich ist die Bigshot für 89,- USD bislang nur über das Internet unter dieser Adresse.

 

Windows 8.1 kommt

Bild: Windows 8 Startbildschirm

Startbildschirm von Windows 8

Microsoft steht unter Druck. Die jüngste Windows-Version ist insbesondere wegen des neuartigen Bedienkonzepts so heftig bei den Konsumenten durchgefallen, dass es bereits als größter Wirtschaftsflop seit New Coke gehandelt wird. Auch das hauseigene Tablet Surface mag sich nicht so recht durchsetzen. Hier gibt es bereits drastische Rabattaktionen, nicht nur beim Versuch, im Schulbetrieb Fuß zu fassen. Spötter sprechen schon von Verramschen.

Ich arbeite seit einer Weile mit Windows 8 und kann die meisten Kritikpunkte bestätigen. Der Versuch, ein Bedienkonzept für Tablets mit dem eines Desktops zu verschmelzen, ist gescheitert. Anderes wiederum ist durchaus gelungen. Jetzt will Microsoft mit einem kostenlosen Update auf 8.1 das Ruder herumreißen. Man darf gespannt sein!

Wer möchte, kann sich das Preview hier herunterladen.

 

Gigantische Datenpanne bei Facebook

fb_logo

Persönliche Kontaktdaten von mehr als 6 Millionen Nutzern waren anderen zugänglich. Dies teilte Facebook auf seinem Sicherheitsblog mit. Grund sei ein Fehler in einem Dienst gewesen. Facebook wiegelt ab, spricht aber immerhin von einem „ärgerlichen und peinlichen“ Vorgang. Es gäbe keinen Hinweis auf missbräuchliche Verwendung der persönlichen Daten. Der Fehler sei mittlerweile behoben und der Dienst steht wieder zur Verfügung.

Quelle (englisch): facebook.com

 

Mehr Technik für zeitgemäßes Lernen

Tablet mit Lern-App aus dem Projekt abc+

Tablet mit Lern-App aus dem Projekt abc+

Ein Blick über den großen Teich bietet gerade eine bemerkenswerte Meldung, die gut zur dort häufig anzutreffenden Denkweise »Think big« passt. Der »L.A. Unified School District«, zweitgrößter Schulbezirk der USA, will alle (!) Schüler mit Tablets ausstatten. Dafür wurden 30 Millionen Dollar bewilligt – und das ist erst der Anfang.

Jetzt wurde bekannt, dass es sich dabei um iPads handeln wird. Apple konnte sich bei diesen äußerst lukrativen und strategisch wichtigen Auftrag gegen Microsoft durchsetzen. Tatsächliche oder „gefühlte“ Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe sollen an dieser Stelle mangels Einblick nicht weiter kommentiert werden.

Fest steht jedoch, dass sich derartige Lernwerkzeuge schon in wenigen Jahren kaum noch aus Schulen wegdenken lassen werden, da diese Technologien in unserer Lebenswelt immer weiter an Bedeutung gewinnen, auch wenn einem das nicht immer gefallen mag. Die vierte Grundbildungskompetenz gewinnt an Bedeutung.

 

Quelle (englisch): http://www.latimes.com/

 

Eindrücke aus der Welt von morgen

Spielehersteller Activision zeigte kürzlich auf der Fachmesse Game Developers Conference (GDC) das folgende beeindruckende Video, das einen im Computer erzeugten Menschen zeigt, der auch auf den zweiten Blick kaum noch von einem echten zu unterscheiden ist:

Das Besondere daran: Es handelt sich nicht um aufwändig vorab berechnete Animationen, wie wir sie längst etwa aus Spielfilmen kennen, die Figur wird in Echtzeit berechnet und dargestellt, was eine direkte Interaktion mit menschlich wirkenden Reaktionen möglich macht.

Die anhaltend rasante Entwicklung derartiger Technologien dürfte bereits in naher Zukunft unser gesamtes Leben betreffen. Komplett synthetische Gesprächspartner oder individuelle Avatare werden in alle möglichen Lebensbereiche vordringen, auch in die Kinderbertreuung und das Lernen.

Quelle: golem.de