Jetzt durch Download spenden

Handschrift des Lernenden Ernst

Im Rahmen der aktuellen Kampagne »Was uns antreibt« der Volksbanken Raiffeisenbanken besteht derzeit die Möglichkeit ohne eigene Kosten für eine Spende für die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg zu sorgen.

Der Lernende Ernst erzählt in einem Werbespot vom ersten Brief an seine Tochter, den er mit 55 Jahren geschrieben hat. Jetzt wurde seine Handschrift als Schriftart für PCs erstellt. Diese Schriftart lässt sich kostenlos herunterladen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken spenden für jeden Download einen Euro an die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg, in der Ernst Gründungsmitglied ist.

Eine tolle Aktion, die Unterstützung verdient, also gleich hier downloaden und weitersagen!

Fachgespräch zur Alphabetisierung

»Fortschritte, aber auch eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit haben Experten in einem Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema Alphabetisierung am 8. Februar festgestellt.«

So heißt es auf der Webpage der Mediathek des Deutschen Bundestags. Das Gespräch können Sie direkt hier als Videoaufzeichnung anschauen:

Leicht lesbare Themehefte vom BVAG

Bereits seit einiger Zeit bietet der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbilung e.V. (BVAG) eine interessante Sammlung an Leichtleselektüre für den Unterricht. Die Themen sind vielfältig und gehen von Klassikern wie Berufsorientierung oder Ernährung über Hobby, Gesellschaft und Kultur bis hin zu konkreter Lebenshilfe mit Themen wie »Liebe, Sex und Zärtlichkeit« oder »Eltern werden«.

Alle Hefte sind auf leichte Lesbarkeit optimiert. Es gibt jeweils ein Wörterverzeichnis und zu jedem Kapitel Fragen, Aufgaben und Rätsel, die direkt am Bildschirm im PDF-Dokument bearbeitet werden können. Inhaltlich fällt angenehm auf, dass auch bei heiklen Themen niemals belehrend formuliert oder gefragt wird. Das wirkt sich motivierend aus, auch auf schwierige Lerner.

Die teils sehr umfangreichen Hefte sind komplett kostenlos und konsequenterweise nur online verfügbar. Natürlich können fast alle Inhalte auch einfach ausgedruckt werden und so im Unterricht verwendet werden. Als Ergänzung steht zu jedem Heft ein Lehrerheft mit Zusatzinformationen und Unterrichtshilfen bereit. Die a³-Themenhefte sind auf jeden Fall einen Blick wert. Downloaden lassen sich die Hefte hier:

Download a³-Themenhefte

Auch Norwegen kann Krise


»Junge, du kannst dir die Butter ruhig dick schmieren!«, sagte einst mein Großvater beim Abendbrot zu mir. Erst später verstand ich diesen Satz. Mein Großvater hat Krisenzeiten erlebt, in denen echter Mangel herrschte. Butter war für viele unerschwinglich und wurde zu einem Wohlstandsymbol, als die Zeiten sich besserten.

Heute leben wir, zumindest hier in Europa, im Überfluss und nehmen das längst als selbstverständlich. Da verwundert eine kuriose Meldung aus Norwegen: Butter ist alle! Weshalb der Bedarf nicht einfach durch Importe gedeckt wird, liegt in der Bürokratie begründet. Mit freier Marktwirtschaft scheint das nur noch wenig gemein zu haben. Natürlich wittern sogleich Glücksritter aus dem Nachbarland ihre Chance. Privatpersonen aus Schweden bieten den Versand oder die Lieferung von Butter an – zu fabulösen Preisen von bis zu 60,-€ pro kg.
»Wer die Butter hat, wird frech«, wusste schließlich schon Tucholsky.

Die Obamas verbieten Facebook

Barack und Michelle Obama sind nicht nur höchste Repräsentanten ihres Landes, sonder auch ganz normale Eltern. Als solche haben sie Im Hause Obama eine Entscheidung getroffen: Ihre beiden Töchter dürfen zunächst nicht bei Facebook aktiv werden. Eine gut nachvollziehbare Entscheidung, denn mit Facebook ist das ja so eine Sache. Nach wie vor dürfte vielen Leuten nicht recht klar sein, was es für sie möglicherweise bedeutet, ihre Daten an Facebook zu geben.

Was Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu solcher Kritik sagt, ist hinlänglich bekannt. Zuckerberg bezeichnet Privatsphäre ganz offen als »nicht mehr zeitgemäß« und würde am liebsten den Nutzern jede Möglichkeit nehmen, ihre Daten privat zu halten. Da verwundert es nicht, dass Facebook die Privatspäre der Nutzer nur in dem Umfang respektiert, der aus gesetzlichen Gründen unvermeidlich ist, und auch diese Grenzen werden bekanntlich ständig neu ausgelotet.

Zuckerberg bezeichnete einst die Nutzer seines Dienstes als »Vollidioten«. Ich finde es immer gut, wenn jemand offen seine Meinung sagt. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, welche Dienste er nutzt und welche Daten er über sich preisgibt. Was Facebook anbelangt, lehne ich als Kunde jedoch dankend ab.